Schön, dass Sie zu mir gefunden haben!
Psychologische Beratung ist eine Form professioneller Hilfestellung, die durch Informationsvermittlung die eigene Handlungsgrundlage verbessert und stärkt. In meiner Tätigkeit nehme ich eine wertfreie Haltung ein und ich begegne Ihnen wertschätzend für Sie als Mensch mit allem, was zu Ihnen gehört.
Sehr wichtig in meinem Tun ist mir auch Klarheit – Zusammenhänge aufzuzeigen und bewusst zu machen sowie Erkennen und Verstehen zu ermöglichen, um das Alte annehmen und neue Wege einschlagen zu können.
Mir geht es darum, Sie zu stärken und Entwicklung und positive Veränderung zu begleiten. Dies widerspiegelt sich auch in meinem Logo, dem Baum, der sich mit festen, stabilen Wurzeln im stetigen Wachstum befindet.
Die klinische Psychologie schöpft aus einer wissenschaftlich fundierten Methodenvielfalt, welche je nach Fragestellung und individuellem Anliegen eingesetzt wird. Gemeinsam werden wir den für Sie passenden Weg finden, um Ihre Ziele zu erreichen.

was ist der verhaltenstherapeutische ansatz?
Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz setzt im Hier und Jetzt an der Handlungsebene sowie der gedanklichen Ebene an. Eine zentrale Rolle spielt dabei unsere „Gedankenwelt im Kopf“ und wie wir Situationen bewerten und interpretieren. Die Art, wie wir denken, hat Einfluss auf unsere Gefühle und diese wiederum sind oftmals entscheidend für unser Handeln. Schließlich sollen funktionale Verhaltensweisen aufgebaut werden, wobei auch die Gefühls- und Erlebenswelt mit einbezogen wird.

was ist schematherapie?
Die Schematherapie wurde vom amerikanischen Psychologen und Psycho-therapeuten Jeffrey Young aus der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt und bezieht unterschiedliche therapeutische Ansätze mit ein (=integrativer Ansatz). Neu dabei ist vor allem der zentrale Stellenwert von Emotionen und Bedürfnissen, also die erlebensorientierte Herangehensweise.
Die Schematherapie geht davon aus, dass die Frustration kindlicher emotionaler Grundbedürfnisse zur Entwicklung negativer Grundannahmen über sich selbst und die soziale Umwelt führt, sogenannte „Schemata“. Unsere Erfahrungen in Kindheit und Jugend prägen sozusagen die „Brille“, durch die wir schauen, und wie wir Ereignisse wahrnehmen, erleben und interpretieren.
Wir haben uns im Laufe des Lebens Bewältigungsstrategien angeeignet, die uns helfen, mit der Aktivierung dieser Schemata umzugehen. Diese Bewältigungs-strategien sind oftmals „dysfunktional“, können Probleme im Alltag und in unseren sozialen Beziehungen verursachen und unser Wohlbefinden beeinträchtigen.
In der Beratung beziehe ich dieses Wissen mit ein, mache Zusammenhänge sichtbar und zeige Möglichkeiten der Veränderung auf.
Emotionen und mentale Gesundheit
Welche Bedeutung haben unsere Gefühle für unseren Selbstwert und wie hängt beides mit unserer seelischen Gesundheit zusammen?
In unseren Praxen sehen wir häufig, dass Menschen Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und sie als wichtig und wertvoll zu erachten. In der Regel konnten diese Menschen in ihrem Heranwachsen nicht die Erfahrung machen, dass ihre Emotionen und Bedürfnisse Gültigkeit haben, richtig und in Ordnung sind, wie sie sind, und keiner Erklärung oder Rechtfertigung bedürfen – dass auch schwierige, „unbequeme“ Emotionen sein dürfen.
Eigene Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken und angemessene Resonanz darauf zu erfahren ist jedoch ein universelles emotionales Grundbedürfnis. Wird dieses Bedürfnis nur unzureichend erfüllt, kann sich kein stabiler Selbstwert entwickeln. Kinder lernen, mit ihren Gefühlen und damit mit einem essenziellen Teil ihres Selbst „nicht richtig“ zu sein, was weitreichende Folgen für die psychosoziale Entwicklung und die seelische Gesundheit haben kann.
Dann besteht ein wesentlicher Teil der therapeutischen Arbeit darin, den Kontakt mit eigenen Emotionen und Bedürfnissen zu vertiefen und sich (wieder) besser zu spüren.
„Ich sehe dich.“ (M. Buber)
